EXAIR DRUCKLUFTTECHNIK
DRUCKLUFT-AUFBEREITUNG
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Druckluftaufbereitung

Wir haben verschiedenste Druckluftaufbereitungsgeräte im Programm.

Fragen Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Im Folgenden können Sie ein paar generelle Informationen zum Thema Druckluftaufbereitung nachlesen.


Warum Druckluftaufbereitung?
Je nach Bauart des Verdichters sowie Länge und Zustand des Rohrleitungssystems ist die Druckluft mit mehr oder weniger Feuchtigkeit, Schmierölresten und anderen Verunreinigungen, wie Schmutz- und Rostpartikeln, angereichert. Diese Fremdstoffe sind bei allen Pneumatikanwendungen unerwünscht, da sie Leistung und Lebensdauer der Druckluftgeräte vermindern und die meisten Anwendungen nicht mehr zulassen. Durch Verwendung geeigneter Druckregler werden diese Schwankungen eliminiert und ein nahezu gleichbleibender Betriebsdruck gewährleistet - auch bei schwankenden Durchflussmengen. Ein großer Teil der Druckluftgeräte - vor allem Druckluftwerkzeuge - benötigen für einen störungsfreien Betrieb zusätzlich eine ausreichende und sichere Ölschmierung. Das Schmiermittel sorgt für geringen Verschleiß und schützt vor Korrosion, d.h. eine höhere Lebensdauer der Pneumatikgeräte wird erzielt.

Anwendungen
Durch die hochentwickelten Maschinen in der Industrie wird eine immer bessere Druckluftqualität ge-fordert. Dadurch erlangen Wartungseinheiten in den Betrieben einen immer höheren Stellenwert. Durch eine hohe Druckluftqualität lassen sich Funktion und Lebensdauer vieler Maschinen um ein Vielfaches positiver beeinflussen. Filter werden dort eingesetzt, wo die Druckluft von Schmutzpartikeln, Rost, Rohrsinter und Kondenswasser gereinigt werden muss. Druckregler werden dort eingesetzt, wo die ankommende Druckluft auf einen gewünschten und am Regler einzustellenden Wert geregelt werden muss. Öler werden dort eingesetzt, wo Druckluftwerkzeuge, pneumatische Steuerungen usw. mit einer definierten Menge Öl versorgt werden müssen.

Druckluftfilter:
Die Druckluftfilter haben die Aufgabe, feste und flüssige Verunreinigungen aus der Druckluft abzu-scheiden. Hauptsächlich besteht die Verunreinigung der Druckluft aus Feuchtigkeit, welche durch die Verdichtung des Wasserdampfanteils über die Sättigungsgrenze anfällt (in Tropfen- oder Nebelform). Der Feuchtigkeitsanteil hängt primär von der relativen Luftfeuchtigkeit ab. Vom Ansaugfilter des Kompressors kann ein Großteil der atmosphärischen Verunreinigungen nicht zurückgehalten werden. Durch die Verdichtung steigen diese auf ein Vielfaches. Mit Filter-Wasserabscheidern können sowohl feste als auch flüssige Verunreinigungen abgeschieden werden. Unter der Voraussetzung, dass bei der Installation keine Fehler begangen werden, gewährleisten diese Geräte weitgehend trockene und saubere Druckluft.

Abscheidegrad:
Der Abscheidegrad gibt an, wieviel Prozent der im Luftstrom enthaltenen Feuchtigkeit tatsächlich ab-geschieden werden.

Porenweite des Filterelements
Im Filterelement werden feste Verunreinigungen, die größer als die Porenweite sind, zurückgehalten. Viele Druckluftfilter sind mit 40 bzw. 30 micron-Filterelementen ausgerüstet, was für die meisten An-wendungsfälle der Industriepneumatik ausreichend ist. Für besondere Anforderungen sind auch 5 micron-Filter bzw. Mikrofilter lieferbar. Zur Vermeidung eines höheren Druckabfalls ist in bestimmten Zeitabständen das Filterelement zu reinigen bzw. auszutauschen. Die Filterelemente sollten nur mit Petroleum gereinigt und anschließend mit Druckluft von innen nach außen durchgeblasen werden.



Kondensatentleerung

Handablass (Standard)
Die Geräte sind serienmäßig mit manuell zu bedienendem Ablassventil ausgerüstet. An der Unterseite kann ein Kunststoffschlauch eingesteckt werden, um so das Kondensat an spritzwassergefährdeten Stellen vorbeizuleiten.

Halbautomatik
Ein hoher Anteil aller Filter wird mit Halbautomatik verwendet, so dass selbst bei vernachlässigter Wartung, zumindest bei drucklosem Netz, eine Behälterentleerung erfolgt. Durch Betätigung der bei-den Griffstücke ist auch eine manuelle Entleerung unter Druck möglich.

Ablassautomatik
Die Schwimmersteuerung sorgt für eine automatische Kondensatentleerung, wenn ein bestimmtes Niveau im Behälter erreicht wird. Der Einsatz der Ablassautomatik empfiehlt sich überall dort, wo ein hoher Kondensatanfall (z. B. bei starkem Temperaturgefälle) zu erwarten und eine laufende Wartung schwer durchführbar ist, wie z. B. an schwer zugänglichen Stellen.

Kunststoffbehälter:
Der transparente Kunststoffbehälter wird unter strengen Sicherheitsvorschriften hergestellt und weist Berstdrücke zwischen 100 und 120 bar auf. Damit die Sicherheitseigenschaft erhalten bleibt, muss auf den zulässigen Einsatzbereich geachtet werden. Chemikalien, die den Kunststoffbehälter angreifen: Aceton, Benzol, Bremsflüssigkeit, Chloroform, Essigsäure, Glyzerin, Methylalkohol, Schwefelkohlens-toff, Tri- Tetra- und Per- Verbindungen, Toluol, Xylol (Nitroverdünnung), schwerentflammbare synthe-tische Öle. Weitere aggressive Medien auf Anfrage. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, die Kunststoffbehälter und Schaugläser (Öler) in periodischen Abständen von ca. 5 Jahren zu erneuern.

Wichtig: Zur Reinigung des Behälters sind ausschließlich Wasser und übliche Haushaltsreinigungs-mittel zu verwenden. In Fällen, wo ein Kontakt mit den genannten Medien besteht, ist unbedingt ein Metallbehälter zu verwenden. Ist zwar kein direkter Kontakt gegeben, dieser aber nicht gänzlich aus-schließbar, (z. B. Lackiererei), wird die Verwendung eines Schutzkorbes empfohlen.

Installationshinweise
Filter-Wasserabscheider erzielen ihre höchste Wirksamkeit bei möglichst hohem Betriebsdruck und niedriger Temperatur. Es ist vor dem Einbau unbedingt auf die Temperaturverhältnisse zu achten. Auf keinen Fall sollte der Filter unmittelbar nach dem Kompressor oder in der Nähe von Heizungen instal-liert werden. Auch in hohen Hallen den Filter besser unten als oben einbauen.



Submicrofilter

Warum Submicrofilter?
Die Vorteile des Energieträgers Druckluft kommen in den meisten Anwendungsfällen nur dann voll zu Geltung, wenn die Luft einen bestimmten Reinheitsgrad aufweist. Umgebungsluft enthält mehr als 100 Millionen Staubpartikel pro Kubikmeter. Die meisten dieser Partikel sind kleiner als 2 Mikron und kön-nen vom Ansaugfilter des Kompressors nicht zurückgehalten werden. Bei der Verdichtung auf z. B. 6 bar ergibt das einen Anteil von mehr als 700 Millionen Staubpartikel pro Kubikmeter. Berücksichtigt man noch die Verunreinigungen des Kompressors selbst (Öl, Wasser, Abrieb usw.), so kann dies ein ernsthaftes Problem darstellen (frühzeitiger Verschleiß, Totalausfall, Qualitätsverlust, etc.). Der Sub-mikrofilter gibt Ihnen die Gewissheit, optimale Druckluftqualität für jeden Anwendungsfall zu erhalten. Speziell entwickelte Filterelemente garantieren einen Abscheidegrad von 99,9999% (D.O.P.-Test). Das entspricht den höchsten heute geforderten Leistungswerten.

Druckregelventile
Die Druckregelventile haben die Aufgabe, die von der Kompressorregelung verursachten Druck-schwankungen im Druckluftnetz auszugleichen und einen möglichst konstanten Betriebsdruck für die Druckluftverbraucher zu gewährleisten. Es soll also verhindert werden, dass Druckschwankungen zum Verbraucher gelangen, was ungleiche Zylinderkräfte und wechselnde Drehmomente bei rotierenden Pneumatikelementen bewirken würde.

Hysterese
Darunter versteht man die Druckdifferenz zwischen dem Schließen des Ventils und dem Öffnen der Sekundärentlüftung bei unveränderter Handradeinstellung. Bei steigendem Sekundärdruck schließt also das Ventil, sobald der eingestellte Wert erreicht wird, die Sekundärentlüftung öffnet aber erst bei einem um die Hysterese größeren Wert.

Nebelentöler
Die meisten pneumatischen Geräte benötigen für einen störungsfreien Betrieb Ölschmierung. Damit kann auch die Lebensdauer der Verbraucher entscheidend verlängert werden. Nebelöler reichern die durchströmende Druckluft mit einer gewissen Ölmenge an. Der erzeugte Ölnebel schlägt sich dann in den pneumatischen Geräten nieder und übernimmt die Schmierung.

Mischverhältnis Öl/Luft
Die zur Ölförderung benötigte Druckdifferenz ist vom Querschnitt und von der Durchflussmenge ab-hängig. Um schon bei geringen Mengen eine ausreichende Ölförderung, jedoch bei großen Mengen keine Überölung zu bewirken, sind die Öler serienmäßig mit einer Kompensationseinrichtung aus-gerüstet. Der befederte Staukörper (3) sorgt für automatische Anpassung der Ölmenge an die jeweili-ge Durchflussmenge.

Empfohlene Ölsorten
Es dürfen nur von uns empfohlene Ölsorten mit Viskositätsklassen VG32 nach ISO 3448 (32 m2/s bei 40°C) eingesetzt werden.

Installationshinweise
Druckluftöler sollten so nahe wie möglich vor dem Verbraucher (max. 5 bis 10 m) installiert werden.
 
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